Endgültige Entscheidung zum Mobilfunk
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- Kategorie: Kommunales
- Geschrieben von Bernhard Sontheim
Am 14. August hat der Gemeinderat nun endgültig der Errichtung des Mobilfunkmastens für die Telekom am Westrand des Friedhofes zugestimmt.
Wie berichtet sucht die Telekom seit nunmehr eineinhalb Jahren einen neuen Standort für ihre Sendanlagen, da der Vertrag für die Antennen auf dem Klinikgebäude gekündigt wurde. Nach mehreren Gutachten und immer wieder neuen Standortvorschlägen wurde nun der bereits im November 2011 gefasste Beschluss nochmals bekräftigt. Der Masten wird eine Höhe von 18 Metern haben und kann nur mit Sende- und Empfangseinrichtungen der Deutschen Telekom bestückt werden.
Die von einigen GemeinderätInnen geäußerte Vermutung auch Vodaphone und Telefonica (Nachfolger von O2) würden demnächst auch neue Standorte suchen und wir sollten uns daher abwartend verhalten, wurde von beiden Firmen zum wiederholten Male telefonisch nicht bestätigt. Weder Vodaphone noch Telefonica sehen in absehbarer Zukunft die Notwendigkeit für neue Mobilfunkantennen bzw. Standorte in Feldafing. Die bereits bestehenden Antennen in der Bahnhofstraße 7 und 20 werden in den kommenden Jahren lediglich um die neue LTE-Technologie erweitert. Da dies zusätzliche von diesen Anlagen ausgehende Emissionen bedeutet, war es umso wichtiger, die Telekom-Anlagen am Ortsrand aufzubauen. Der von den Gemeinderätinnen Schultheiß und Eiling-Hütig beantraget Standort auf dem Schlauchturm der Feuerwehr hätte die Immissionen vor allem in der nördlichen Ortsmitte noch weiter erhöht. Ich möchte daher nochmals meine Aussage vom Bürgermeisterbrief im Januar des Jahres wiederholen: "Als Fazit kann somit gesagt werden, dass wir mit der Sendeanlage am genannten Standort die Belastung für die gesamte Feldafinger Bevölkerung so niedrig wie möglich halten konnten."
Die LTE-Technologie nutzt die Frequenzen des ehemaligen analogen Fernsehens im wesentlichen zur schnellen Datenübertragung per Funk. Im Gegensatz zur GSM und UMTS-Technik handelt es sich dabei um ein asynchrones Übertragungsverfahren. Dies bedeutet, dass die Sendebandbreite niedriger als die Empfangsbandbreite ist, also vergleichbar mit der gängigen ADSL-Technik, die über Kupfer bzw. Glasfaserkabel angeboten wird.