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Trio Elf hat das klassische Format des Jazz-Trios
für sich neu erfunden. Grooves und Sounds
zeitgenössischer Club-Stile wie Drum'n'Bass, House,
Dubstep oder HipHop werden zum Ausgangspunkt für
inspirierte Improvisation. Die sensible Integration
von Effekten auf den einzelnen Instrumenten und
spontan generierte Loops erweitern den warmen
akustischen Sound und erweitern das Interplay um
eine vierte Dimension jenseits von "trendigen"
vorproduzierten Beats.
Der hochvirtuose Drummer Gerwin Eisenhauer scheint
wie ein Mensch gewordener Drum-Computer, der mit
Drum'n'Bass Rhythmen so frei improvisiert wie andere
Jazzschlagzeuger mit dem Swing. Über dieses
pulsierende Fundament spannt Walter Lang seine
lyrisch-expressiven Melodien und energetischen
Akkorde, die ihn zu einem der herausragendsten
Pianisten Europas gemacht haben. Brillant verbindet
Sven Fallers Bass diese Ebenen, in einer Sekunde mit
dem sanglich-melodischen Kontrapunkt, der zu seinem
Markenzeichen geworden ist, im nächsten Moment mit
tiefen Synthie-ähnlichen Grooves.
Der einzigartige Stil dieser Band hat ein
eigenwilliges Repertoire hervorgebracht das von
akustischen Versionen von Elektro-Klassikern wie
Aphex Twin oder Kraftwerk zu digitalen Bearbeitungen
von Monk, Milton Nascimento, Paolo Conte oder Brahms
reicht. In Trio Elfs Eigenkompositionen sind subtile
Einflüsse von so unterschiedlichen Quellen wie
Bach, Jobim, den Beatles oder Seattle Grunge zu
spüren. Ihre beiden CDs "ELF" (enja,
2006) und "746" (enja, 2008) wurden von
der Kritik sowohl in Europa als auch Japan gefeiert
und zu recht als "New Sound Of The Trio"
bezeichnet.
Walter Lang:
Pianist Walter Lang studierte am Berklee College of
Music, machte seinen Abschluss an der Kunstschule
von Amsterdam und ist für sein geschmackvolles
Spiel und seine reifen Kompositionen längst
international bekannt. Er war Mitbegründer des Rick
Hollander Quartet und arbeitete mit Größen wie Lee
Konitz, James Moody und Chico Freeman. Er hat sechs
Alben als Bandleader veröffentlicht und kooperiert
z.Zt. mit der japanischen Sängerin Aya Murodate.
SvenFaller:
Bassist Sven Faller machte seinen Studienabschluss
am Mannes College of Music in New York und hat
mehrere Jahre auf der amerikanischen Jazzszene
gearbeitet. Zu seinen Partnern gehörten u.a. Jane
Monheit, Jim Beard, Bobby Watson, Chico Freeman,
Charlie Mariano und das New York Philharmonic
Orchestra.
Gerwin Eisenhauer:
Schlagzeuger Gerwin Eisenhauer ist ein ausgewiesener
Experte für akustischen Jazz wie auch elektronische
Musik. Nach seiner Ausbildung am Drummers Collective
in New York arbeitete er mit dem Drum-Kollegen
Robbie Ameen, der Frank Sinatra Tribute Big Band,
dem Fusion-Gitarristen Torsten de Winkel und vielen
anderen. Er ist als Schlagzeug-Dozent an mehreren
deutschen Hochschulen tätig und hat 2005 auch ein
Drum'n'Bass-Workbook für Schlagzeuger
veröffentlicht.
Die Fachwelt meint über Trio Elf:
Drum'n'Bass'n'Piano. Der Name ist im
doppelten Wortsinn Programm von Elf. Gleichzeitig
auf die Besetzung wie auf die rhythmische
Orientierung verweisend, widmet sich das Trio
melodiösem Jazz der allerfeinsten Sorte, wie ihn
auch das EST (Esbjörn Svensson Trio) aus seinen
Instrumenten zaubert. Die Welt braucht dieses
Klaviertrio, sie wäre ärmer ohne Elf. (laut.de)
"Jazz-CD des Monats" September 2006 der
Zeitschrift Stereo.
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Trio Elf
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